Austellungen

Neue Sonderausstellung im Romy Schneider Museum

„Eine vergangene Filmära“

Das Romy Schneider Museum präsentiert ab dem 28.10. 2022 eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Eine vergangene Filmära“.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Leben und Werk von Künstlerinnen und Künstlern der 1930er-1980er Jahre.
Sie zeigt einen Querschnitt aus aus einer vergangenen Filmepoche. Zentralisiert beschäftigt sich diese Ausstellung mit der Filmepoche, in der Romy Schneiders berufliche Karriere startete. Doch auch die vorherige Zeit, die Schaffenszeit der UFA wird beleuchtet.


Erstmals wird auch ihre Mutter, Magda Schneider mit ihren filmischen Werken der 1930er Jahre im Romy Schneider Museum vorgestellt. Diese Ausstellung soll in „Kurzform“ aufzeigen, welche Themen der Filmgeschichte das Romy Schneider Museum nach der fortlaufenden Restaurierung des Museums zeigen möchte. In der 2. Etage des Schlosses soll eine Ausstellung zum Thema Film und Theatergeschichte aus verschiedenen Epochen entstehen.

Die Ausstellung zeigt Plakate zu Filmklassikern, Filmexponate der 50er Jahre, sowie persönliche Stücke der Schauspielerin Romy Schneider. Die Ausstellung „Eine vergangene Filmära“ zeigt Ausstellungsstücke die der Verein von dem ehemaligen Kinobetreiber im Schloss Klein Loitz erhalten hat. Darunter befinden sich zahlreiche Filmplakate zu DDR Filmklassikern. In den 50er Jahren wurde der große Saal des Schlosses als Kino genutzt. Dort wurde auch der erste Film von Romy Schneider
„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ gezeigt. Weitere Ausstellungsstücke stammen von Frau Karin Rasch, die ihre Romy Schneider Sammlung im vergangenen Jahr dem Verein gestiftet hat.
Aktuell befindet sich die Ausstellungsfläche (ca.150qm) des Museums in der ersten Etage. Seit dem Jahr 2020 wird das Schloss Klein Loitz saniert und restauriert. Den Großteil der Restaurierungsarbeiten stemmt der Verein mit Eigenleistung. In diesem Jahr werden zwei weitere Räume der ersten Etage fertiggestellt, die als Café im Wienerkaffeehaus – Stil gestaltet werden.

Erste Romy Schneider Statue

Schauspielerin Christine Neubauer wurde Schirmherrin des Museums

Der Kasseler Künstler Uwe Marcus Rykov errichtet in Zusammenarbeit mit der Firma 3D Reproduktionen – Oliver Simon die erste Romy Schneider Statue weltweit. Anlässlich des 40. Todestages der Schauspielerin Romy Schneider am Sonntag, den 29. Mai 2022 wurde das Kunstwerk im feierlichen Rahmen vor ca.200 Gästen vor dem Romy Schneider Museum Schloss Klein Loitz in der Gemeinde Felixsee enthüllt.

An diesem Tag wurde die Schauspielerin Christine Neubauer für ihr künstlerisches Werk und ihr soziales Engagement geehrt. Mit einem herzlichen Applaus wurde Christine Neubauer vom Publikum begrüßt. Sie erhielt die Ernennungsurkunde zur Schirmherrin des Romy Schneider Museums. In ihrer Rede verwies sie darauf, dass vor allem Romy Schneider in der Rolle der Sissi dafür verantwortlich sei, dass sie schon als junges Mädchen wusste, das sie einmal Schauspielerin werden möchte. Neben der Schauspielerei widmet sich Christine Neubauer auch der Malerei. Ein Bild von ihr kann man bereits im Romy Schneider Museum in Klein Loitz in der aktuellen Ausstellung – Künstler der Neuzeit – bewundern.

Künstlerinnen und Künstler besuchten die Gedenkveranstaltung
Der Künstler und Autor Lo Graf von Blickensdorf, die Berliner Bildhauerin Sorina von Keyserling und DDR Kult Fotograf Gerd Rattei saßen im Publikum. Rennfahrer Werner Günzel berichtete über eine Ehrenrunde mit Romy Schneider im Jahr 1956 durch die Deutschland Halle in Berlin. Vor dem Publikum sprachen auch Mitglieder des Vereins: Margot Müller, die noch vor wenigen Tagen die Romy Schneider Ausstellung in der Cinémathèque in Paris besuchte und Romy Schneiders Tochter Sarah Biasini traf. Dem Vorstand des Romy Schneider Museums , Ariane Rykov und Uwe Marcus Rykov übermittelte Sie Herzliche Grüße aus Paris – von Sarah Biasini.

Uwe Marcus Rykov über die Entstehung der Statue Romy Schneider in der Rolle die ihr internationalen Ruhm verschaffte:„Als Motiv für so ein Denkmal liegt erst mal das Sissi Motiv nahe. Diese Rolle verschaffte Ihr den internationalen Durchbruch. Auf der einen Seite lag es nahe, auf der anderen Seite war die Darstellung der Sissi doch sehr weit entfernt“ Romy Schneider als Schauspielerin – das sind so viele verschiedene Facetten, Rollen, Charaktere denen Sie Leben einhauchte. Romy Schneider war Ernst Marischka Zeit ihres Lebens dankbar – für die Arbeit an dieser Rolle und dankbar für Alles was sie danach erarbeiten und erleben durfte. Sie selbst sagte „Ich war fast sieben Jahre lang Prinzessin, doch irgendwann wollte ich es einfach nicht mehr sein!“ Ariane Rykov, Vorstand des Museums: „Unserem Verein war es ein Bedürfnis Romy Schneider an diesem Tag für Ihr Lebenswerk zu ehren. In Berlin war das leider nicht möglich, nicht einmal eine Aussagekräftige Begründung für die Ablehnung unseres Antrages für die Errichtung einer Gedenktafel für Romy Schneider war möglich. Die Ablehnung wurde mit einem formalen Standartschreiben abgetan. Wir sehen es als unsere Aufgabe an Kunst und Kultur zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten.Die künstlerische Hinterlassenschaft der Romy Schneider ist ein unauslöschlicher Teil der deutschen, österreichischen und französischen Kultur.“

Ikonen der 2000er - 02. Oktober 2021 – 02. Oktober 2022

Künstler der Neuzeit

Die Ausstellung IKONEN der 2000er – Künstler der Neuzeit wird Künstlerinnen und Künstlern gewidmet die in der Zeit von 2000-2021 etwas Bleibendes im Bereich Kunst & Kultur hinterlassen haben.

Als Museum betrachten wir es als unsere Aufgabe, das Andenken an Kulturschaffende der Vergangenheit und der Neuzeit zu wahren und der Nachwelt zu erhalten. Es werden einzigartige Ausstellungsstücke der Künstlerinnen und Künstler zusammen mit Fotografien und Tafeln zu dem künstlerischen Werk präsentiert. Die Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung verbindet etwas – sie alle haben den Kunstbegriff des 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Unsere Zielsetzung ist es, das Werk dieser Künstler dem Publikum zu vermitteln und damit einen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur zu leisten. Ariane Rykov und Uwe Marcus Rykov – Vorstand des Institut Romy Schneider Archiv und Museum e.V. - haben es sich zum Ziel gesetzt Künstlerinnen und Künstlern im Romy Schneider Museum ein Andenken zu setzen. Ariane Rykov: „ Besonders die Corona Krise hat uns gezeigt, wie wichtig Kunst und Kultur für eine Gesellschaft ist – sie hat uns auch gezeigt das Kunst und Kultur zusammenhalten muss. Genau das ist es was wir mit dieser Ausstellung vermitteln möchten.“

In der Ausstellung werden besondere Exponate zu den teilnehmenden Künstlern präsentiert.
Beispielsweise eine goldene Schallplatte von Thomas Anders – zwei Show Kostüme der Sängerin Michelle (Stylist Alexander Huber Berlin) – Kostüme von Anita und Alexandra Hofmann und Ute Freudenberg. Plakate von Adel Tawil, 2raumwohnung, The Boss Hoss, Maite Kelly, Udo Lindenberg und Désirée Nick. Die Schauspielerin Veronica Ferres stellte eigens für diese Ausstellung ihren Regie Stuhl zur Verfügung, der ab dem 2. Oktober im Romy Schneider Museum besichtigt werden kann. Das wohl größte Exponat wird eine Tafel von Barbara Schöneberger mit den Covern der Zeitschrift „BARBARA“ sein.

Auch eine Requisite aus der Serie „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ ist in der Ausstellung vertreten – eine Aktzeichnung die Ulrike Frank zeigt. Künstlerisch geht es weiter mit einer selbst gefertigten Figur des Autors Lo Graf von Blickensdorf. Ein Tuch, entworfen von Sängerin Nicole ist ebenso ein künstlerisches Highlight.

Zahlreiche Exponate wurden auch von Box Ikone Arthur Abraham zur Verfügung gestellt – die ab dem 2. Oktober im Romy Schneider Museum zu besichtigen sind. Exzentrisch wird es mit Objekten der Nina Hagen im Romy Schneider Museum. Soulsängerin Esther Filly Ridstyle präsentiert ihre unverwechselbaren Bühnenoutfits im Romy Schneider Museum. „Esther Filly Ridstyle“ hat im November 2020 den „Red Carpet Award“ aus Holland erhalten und ist damit zur „besten Soulsängern international“ ausgezeichnet worden.

2018 wurde Filly zur „Künstlerin des Jahres“ als beste Soulsängerin Deutschlands gekürt.

Als Verein Institut Romy Schneider Archiv & Museum e.V. ist es unsere Aufgabe Kunst und Kultur zu fördern.
Allem voran – das Andenken an die Schauspielerin Romy Schneider zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten.

Romy Schneider selbst setzte sich zu Lebzeiten aktiv für die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern ein. Aus diesem Grunde wurde sogar eine umfangreiche Stasi Akte angelegt – die heute im Romy Schneider Museum zu besichtigen ist. Romy Schneider war damals Gründungsmitglied des Schutzkomitee für Freiheit und Sozialismus. Zusammen mit den anderen Gründungsmitgliedern förderte Sie Künstler die in der Ex-DDR auf Grund von zahlreichen Beschränkungen ihre Kunst nicht frei entwickeln konnten.

Auch wenn dieser Zweck heute nicht mehr als gegeben bezeichnet werden kann – gibt es dennoch allen Grund um ihr wunderbares Vorhaben & Werk weiterhin zu verfolgen – die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern die etwas bleibendes in der Welt der Kunst hinterlassen haben und den Kunstbegriff des 21. Jahrhunderts im besonderen Maße prägen.


 

Gerd Rattei Ausstellung - Juli 2021 – Oktober 2021

Akt – Landschaft – Portrait

Der deutsche Fotograf Gerd Rattei kreierte kunstvolle Aktbilder, die den Betrachter durch ihre empathische und höchst ästhetische Bildsprache fesseln. Im Interview spricht er über seinen inneren Antrieb und seine Ideale . Bekannt wurde Gerd Rattei durch seine Aktfotos, einige kleine Katalog-Bücher mit seinen Arbeiten die im Bibliotheksbestand vorhanden sind.

Was man weniger weiß – Gerd Rattei hat einen Großteil seines Lebens als Werbefotograf in der Lausitzer Glasindustrie gearbeitet. Es ist seine heitere Leichtigkeit und Natürlichkeit, die Gerd Ratteis Fotografien eine ungeheure Wucht verleihen und das Zusammenspiel zwischen Protagonisten und Fotograf in die Fotografie einbinden. Diejenigen Aufnahmen, auf denen der weibliche Körper in eine Landschaft eingebettet wurde sind einer seiner bekanntesten Arbeiten. Aber auch die Bilder, die spielerischer anmuten, mitunter eine subtile Ironie aufweisen, üben eine unwiderstehliche Anziehung auf den Betrachter aus. Die Kunst des Gerd Rattei besteht dabei darin, im richtigen Moment abzudrücken und den flüchtigen Augenblick für die Ewigkeit festzuhalten.

Gerd Rattei gilt als Pionier der DDR-Aktfotografie: In den siebziger Jahren veranstaltete er gemeinsam mit Klaus Ender die erste Akt-Ausstellung in Potsdam, die durch die ganze Republik wanderte. Gerd Ratteis Porträts zeigen selbstbewusste und selbstbestimmte Frauen. Er lässt ihnen ihren Freiraum, von Voyeurismus gibt es keine Spur. Er weiß was er will und wie er sein Model platzieren möchte, das zeichnet ihn aus. Dieser Moment lebt in seinen Bildern. Gerd Rattei fotografierte auch zahlreiche Prominente, wie Verona Feldbusch, Dean Reed, Annekathrin Büger, Detlef D Soost!


 

Romy Schneider - Ausstellung Roger Fritz

Im Romy Schneider Museum wurde eine Fotografie Ausstellung des Fotografen, Schauspieler und Regisseurs Roger Fritz präsentiert. Seine Werke zeigen die unterschiedlichsten Facetten der jungen Romy Schneider – das natürliche, bürgerliche Mädchen von „nebenan“ - die Schauspielikone, den Weltstar Romy Schneider.

Roger Fritz zählt zu den bekanntesten Fotografen des 20./21. Jahrhunderts. In den Jahren 1954 und 1956 wurde er mit den Photokina Preisen ausgezeichnet. Er gehörte zu den Gründern der Zeitschrift „Twen“. 1967 gewann er den Bundesfilmpreis für seinen ersten langen Spielfilm „Mädchen Mädchen“ - die Hautrolle spielte Helga Anders. In dem Film Bocaccio70 stand er als Schauspieler gemeinsam mit Romy Schneider vor der Kamera. Am Set von Bocaccio70 asisstierte er Luchino Visconti und war als Fotograf tätig.

Fritz inszenierte zahlreiche Filme und Fersehserien, u.a. „Die schöne Marianne“ mit Iris Berben und Hannelore Elsner. 1971 spielte Roger Fritz die Hauptrolle in der italienischen Fernsehserie „Blutige Straße“. Er arbeitete mit Rainer Werner Fassbinder an verschiedenen Filmen, u.a. „Berlin Alexanderplatz“ und „Lili Marleen“ - er verfasste ein Buch über Fassbinders letzten Film „Querelle“. Im Jahr 2007 wurde Fritz mit dem Lead-Award für eine St.-Pauli-Reportage, gedruckt im MagazinQuest – ausgezeichnet. 2011 gewann er in Oldenburg denGerman Independence Honorary Award.

Persönliche Objekte aus dem Besitz der Schauspielerin Romy Schneider werden ausgestellt. Darunter auch einige Briefe und Gedichte. Die Exponate stammen aus den Sammlungen von Mitgliedern des Vereins Romy Schneider Archiv e.V. - der Verein setzt sich für das Andenken des Lebenswerkes der Schauspielerin Romy Schneider ein und errichtet in Brandenburg, in der Gemeinde Felixsee das Romy Schneider Museum. Das Museum wurde am 23. September 2020 – pünktlich zu Romy Schneiders 82. Geburtstag eröffnet.