Romy Schneider Ausstellung

 
 
 
 

Hinter der Maske:

In unseren aktuellen Ausstellungsräumen zeigen wir eine Romy Schneider, die mit ihrem Image als „Sissi“ radikal brach. In ihren späten Jahren wurde sie zur treibenden Kraft hinter Filmen, die schmerzhafte Fragen nach der NS-Vergangenheit, Schuld und Vergeltung stellten.

Film als Mahnmal: Ihre wichtigsten Werke

Die Spaziergängerin von Sanssouci (1982): Ihr letztes, tief persönliches Projekt. Romy selbst initiierte diesen Film über die Schrecken der SA-Zeit und Emigration. Sie widmete ihn ihrem Sohn David und ihrem Ex-Mann Harry Meyen, der als Jude ein Konzentrationslager überlebt hatte.

Das alte Gewehr / Abschied in der Nacht (1975): Ein aufschütterndes Drama über ein Massaker der Wehrmacht in Frankreich. Romy verkörpert hier das Opfer sinnloser Grausamkeit und stellt die radikale Frage nach Rache und Gerechtigkeit.

Gruppenbild mit Dame (1977): Nach Heinrich Böll spielt sie eine Frau, die im Krieg Menschlichkeit über Ideologie stellt und eine verbotene Beziehung zu einem sowjetischen Gefangenen eingeht.

 
 

Kulturschloss Lausitz

Filmmuseum / Romy Schneider Ausstellung

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