Das Filmmuseum
Das Filmmuseum Lausitz begreift Filmgeschichte als lebendige Demokratiegeschichte. Anstatt rückwärtsgewandter Nostalgie nutzen wir das Medium Film als emotionalen Anker, um insbesondere junge Menschen für die Mechanismen von Ausgrenzung und Hatespeech zu sensibilisieren. Durch die Analyse historischer Vorbilder wie Romy Schneider oder Lilian Harvey vermitteln wir medienkritische Kompetenz und stärken das Bewusstsein für den Wert unserer Freiheit. Unsere Neuausrichtung ist das klare Versprechen, als moderner Bildungsort aktiv Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Lausitz zu übernehmen.


Unsere Identität: Internationaler Glanz im ländlichen Raum
Gegründet 2019, haben wir pünktlich zum 82. Geburtstag von Romy Schneider im Jahr 2020 einen Ort geschaffen, der Weltruhm und regionale Identität vereint. Im Sinne der Kulturstrategie des Landes Brandenburg fördern wir den Zugang zu hochkarätiger Kultur direkt vor Ort – jenseits der großen Metropolen.

Was wir bewegen: Kulturelle Bildung & Teilhabe
Wir machen Filmgeschichte greifbar. Unsere Arbeit stützt sich auf drei Säulen, die den kulturellen Bildungsauftrag des Landes widerspiegeln:
Demokratie & Zivilcourage: Am Beispiel von Romy Schneiders politischem Engagement (z. B. im Schutzkomitee Freiheit und Sozialismus) vermitteln wir Werte wie Mut und Freiheit. Wir zeigen, dass Kunst immer auch Verantwortung bedeutet.
Kritische Medienkompetenz: In unserer Dokumentationsstätte analysieren wir die NS-Propaganda der Ufa. Wir lehren Besucher – insbesondere junge Generationen –, Bilder kritisch zu hinterfragen. Das ist unsere Antwort auf die Herausforderungen von Fake News und digitaler Manipulation im 21. Jahrhundert.
Regionale Verankerung: Mit Projekten wie der Aufarbeitung des Drehs von „Strich durch die Rechnung“ auf der Forster Radrennbahn stärken wir das Bewusstsein für die einzigartige Identität der Lausitz.

Vision 2028: Transformation & Innovation
Wir entwickeln uns stetig weiter, um den Anforderungen einer modernen Kulturvermittlung gerecht zu werden. Gemäß den Zielen des Landes Brandenburg setzen wir auf Investition und Innovation:
Ausbau 2026/2027: Wir erweitern unsere Ausstellungsflächen und schaffen barrierefreie Räume für Begegnung und Forschung.
Digitaler Wandel: Durch die Integration moderner Medientechnik machen wir Archivgut interaktiv erlebbar.
Netzwerk: Als Partner in der Lausitzer Museumslandschaft fördern wir den Kulturtourismus und die regionale Vernetzung.

Unser Versprechen: Erinnerung mit Zukunft
Wir gedenken den Opfern von Ausgrenzung und Hass, wie dem in Auschwitz ermordeten Otto Wallburg. Dieses Gedenken ist für uns Verpflichtung, heute für Toleranz, Weltoffenheit und Vielfalt einzustehen.


