Führung im Romy Schneider Museum

Im Romy Schneider Museum haben Sie die Möglichkeit in einer einstündigen Führung durch das Museum geleitet zu werden. Hierbei wird zunächst die Geschichte des Vereins vorgestellt, im Anschluss erfahren unsere Gäste etwas über das historische Gebäude Schloss Klein Loitz und seine Vorbesitzer. Im Zentrum unserer Führung steht Leben und Werk der Schauspielerin Romy Schneider.
Über Romy Schneider, ihr Leben und ihre Filme wurde bereits so viel gesagt (…) und noch mehr geschrieben. Es gibt zahlreiche Publikationen die sich mit Ihrem Lebenswerk und der Analyse ihrer Filme beschäftigen.

Die Zielsetzung unseres Vereins ist es, auch unbekannte Facetten der Legende zu zeigen. Entdecken Sie die junge Romy Schneider in Paris, nachdem sie beschlossen hatte Deutschland für eine sehr lange Zeit lebe wohl zu sagen. Der Fotograf und Schauspieler Roger Fritz begleitete Romy Schneider während dieser Zeit mit der Kamera. Er assistierte Luchino Visconti der die damals in Frankreich unbekannte Schauspielerin für seine Inszenierung von „Schade das Sie eine Dirne“ ist engagierte. Das Romy Schneider Museum präsentiert eine Fotografische Ausstellung mit Fotografien des Starfotografen Roger Fritz seine Fotos zeigen die ganz private Romy, die Schauspielerin im Theater und vor der Filmkamera. Als Assistent von Luchino Visconti erhielt Roger Fritz nicht nur die Möglichkeit selbst in Boccaccio70 vor der Kamera zu agieren – er wurde parallel dazu als Set Fotograf engagiert.

Neben den Fotografien von Roger Fritz werden Briefe, Notizen und Gedichte von Romy Schneider vorgestellt. Private Exponate und Fotos zeigen das Mädchen Rosemarie – die Frau hinter der Legende von Romy Schneider.

Im Museum wird erstmals die Stasi Akte der Romy Schneider gezeigt – sie ist Zeugnis für Romy Schneiders Engagement für Künstlerinnen und Künstler.

Die Stasi Akte Romy Schneider wurde angelegt, nach dem bekannt wurde das Romy Schneider Mitglied eines Schutzkomitees für Freiheit und Sozialismus wurde. Das Komitee förderte Künstler die in der DDR auf Grund von Zensur und zahlreicher Beschränkungen – ihre Kunst nicht frei gestalten konnten. Diese Künstler wollten die DDR verlassen, was einer Vielzahl durch das Engagement des Komitees gelungen war.

Das Institut Romy Schneider Archiv und Museum e.V. setze es sich zur Aufgabe, das soziale Engagement der Schauspielerin Romy Schneider in ihrem Namen fortzuführen. Fester Bestandteil des Ausstellungskonzeptes sind somit Wechselausstellungen zu Künstlern einer vergangenen Zeit und der heutigen Zeit.


 

Museumsrundgang für Schulklassen
Die „Schule der Wahrnehmung“ beginnt nicht ernst mit dem Eintritt ins Erwachsenenleben oder in eine Ausbildung. Bereits im Kindesalter werden wir mit bewegten Bildern konfrontiert.
Die frühe Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur gilt als existentielle Grundlage für Entwicklung von Kindern und Heranwachsenden. Das Romy Schneider Museum verfolgt den Zweck Kindern und Jugendlichen kulturelle Bildung durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur zugänglich zu machen. Das filmische Werk der Schauspielerin Romy Schneider zählt zum deutschen Kulturgut .Ihre Filme stehen oftmals im historischen Kontext und vermitteln ein Zeitgefühl für das vergangene Jahrhundert. Im Romy Schneider Museum erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich mit der Materie Film von Beginn an auseinander zu setzen. In einer 1,5 stündigen Führung werden Grundlagen der Geschichte des Films, am Beispiel der Schauspielkarriere der Romy Schneider vermittelt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit das Museum mit seinen Texttafeln und Exponaten selbstständig zu erkunden. Um die Wahrnehmung und das selbstständige lernen zu fördern – wurden verschiedene Materialien ausgearbeitet die durch unsere Besucherinnen und Besucher bearbeitet werden können.

Mit einem vielschichtigen Vermittlungsprogramm möchte das Romy Schneider Museum eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Medium Film – dessen Kreatoren und Kreatorinnen bei Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Die Inhalte richten sich dabei an Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerinnen und Lehrer.


Wirkungen kultureller Bildung
In den letzten Jahren sind mehrere Studien erschienen, die die positiven Effekte von kultureller Bildung und künstlerischer Bildung belegen. Eine der bekanntesten ist die Studie "The Wow-Factor" von Anne Bamford (University of the Arts London). Die von der UNESCO in Auftrag gegebene Studie erschien im Jahr 2006. Die Studie belegt die fundamentale Bedeutung von künstlerischer Bildung für Kinder und Jugendliche auf der Grundlage empirischer Daten aus mehr als 40 Ländern.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Der Wow-Faktor" von Anne Bamford:
Künstlerische Bildung führt ...
... zu verbesserten Bildungsabschlüssen.
... zur Verbesserung der schulischen Leistung.
... zur Erhöhung der Lese- und Rechtschreibfähigkeit.
... zu verbessertem Sprachen-lernen.
.... zu einer verbesserten Wahrnehmung.
... zur verbesserten analytischen Einschätzung des Lernvorgangs.
... zu einer verringerten Abbrecherquote.
... zu einer erhöhten Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler,
... zu verbessertem Sozialverhalten,
... zu besseren Ergebnissen bei Problemlösung, Planung, Organisation, Kommunikation und Zusammenarbeit.


Mögliche Lehrplanbezüge:
• außerschulische Lernorte erkunden, Begegnung mit Alltagsgegenständen im Museum
• Sachunterricht: Zeit und Geschichte verstehen, erste Orientierung in der historischen Zeit, Alltagsgeschichte; Geschichtsverständnis aufbauen
• historische Entwicklungsabschnitte beschreiben und miteinander vergleichen

LehrerInnen und ReferendarInnen besuchen das Museum kostenfrei.

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