
Das Projekt „Otto Wallburg – Der letzte Applaus“ ist eine filmische Auseinandersetzung mit dem Schicksal des Schauspielers und Komikers Otto Wallburg, der als einer der bedeutendsten deutschen Künstler seiner Zeit galt, bevor er von den Nationalsozialisten verfolgt, in das KZ Auschwitz deportiert und dort 1944 ermordet wurde.
Die Dokumentation wird im Rahmen des Film Lab Lausitz (angesiedelt am Filmmuseum Lausitz in Schloss Klein Loitz) realisiert. Das Filmmuseum widmet sich intensiv der Aufarbeitung der Filmgeschichte unter dem Nationalsozialismus und setzt sich aktiv für eine Erinnerungskultur ein, die den Opfern von Ausgrenzung und Hass ein Gesicht gibt.
Hintergrund zum Projekt
Das Filmmuseum Lausitz nutzt die Geschichte von Otto Wallburg – der unter anderem durch den Film „Strich durch die Rechnung“ eine enge Verbindung zur Region (speziell Forst) hatte –, um die Mechanismen der NS-Diktatur und den Verlust, den die deutsche Filmwelt durch die Verfolgung jüdischer Künstler erlitt, für kommende Generationen greifbar zu machen. Das Film Lab Lausitz versteht sich dabei als Labor, in dem historisches Erbe mit zeitgemäßen Medienformaten verknüpft wird, um Themen wie Zivilcourage, Demokratie und die kritische Auseinandersetzung mit Propaganda zu fördern.
Spurensuche am Set von 1932: Dreharbeiten zur Dokumentation „Otto Wallburg – Der letzte Applaus“ auf der traditionsreichen Radrennbahn Forst
Geschichte im Filmlicht: Dreharbeiten im Schloss Klein Loitz: Dreharbeiten zur Otto-Wallburg-Dokumentation im Schloss Klein Loitz – das Filmmuseum als stimmungsvolle Kulisse für Zeitreise und Dokumentation
Gegen das Vergessen: Zeitzeugen-Dreh mit Ruth Winkelmann im Myer’s Hotel Berlin für das Filmprojekt „Otto Wallburg – Der letzte Applaus“
Vergessene Gesichter des Films: Otto Wallburg
Vom gefeierten Stumm- und Tonfilmstar der Weimarer Republik zum Opfer der NS-Herrschaft: Eine filmische Spurensuche über das bewegte Leben und tragische Schicksal des Schauspielers Otto Wallburg
