

Location-Profil: Filmmuseum Lausitz – Die lebendige Filmkulisse
Das Filmmuseum Kulturschloss Lausitz ist mehr als ein Ort der Bewahrung – es ist ein Ort der Entstehung. Wir bieten Filmproduktionen, Serien, Dokumentationen und Fotoshootings eine einzigartige, authentische Kulisse, in der sich historische Aura und moderne Produktionsinfrastruktur begegnen.
Erdgeschoss: Historische Motivräume (Authentisches Ambiente)
Unsere unteren Säle bieten vielfältige visuelle Identitäten für unterschiedlichste Epochen und Stimmungen:
| Raum | Historisches Merkmal | Eignung als Motiv |
| Kleiner Grüner Saal | Ehemaliger Bediensteten-Raum; separater Zugang, intime Atmosphäre. | Ideal für Kammerspiele, Dienstboten-Szenen oder gemütliche Rückzugsorte. |
| Großer Grüner Saal | Prachtvoller Jugendstil; ehemaliges herrschaftliches Wohnzimmer mit Original-Stuck. | Repräsentative Szenen, herrschaftliche Kulissen, historische Salons. |
| Großer Blauer Saal | Hauptraum des alten Salons; seit Mitte 2025 als moderner Kinosaal konzipiert. | Versammlungen, Tanzszenen, Vorführungen oder exklusive Events. |
| Kulturraum Filmbühne | Kombinierte Bühne mit integrierter Fachbibliothek. | Gelehrte Szenen, Lesungen, intime Bühnenauftritte oder Talk-Formate. |
Obergeschoss: Full-Service Infrastruktur
Damit sich Ihre Crew voll auf die Kunst konzentrieren kann, bieten wir im Obergeschoss die notwendige Logistik für zeitgemäße Produktionen:
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Produktionsbüro / Konferenzraum: Ideal für Regiebesprechungen, Casting oder als Rückzugsort für das Team.
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Make-up & Maske: Professionell ausgestatteter Raum mit drei voll funktionsfähigen Plätzen für die Darstellervorbereitung.
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Garderobe & Fundus: Großzügiger Raum für Kostüme, Requisiten und das Umkleiden der Crew.
Warum im Kulturschloss drehen?
Mit insgesamt acht vielfältigen Motivräumen bietet das Schloss eine seltene Dichte an historischer Substanz und funktionalem Support. Durch die Nutzung unserer Räume werden Sie selbst Teil der deutschen Filmgeschichte und unterstützen aktiv den Erhalt dieses einzigartigen Kulturerbes.
Location-Vermietung: Dreharbeiten und Produktionen
Das Filmmuseum Kulturschloss Lausitz bietet seine historischen Räumlichkeiten auch als exklusive Film-Location an.
Nutzungsmöglichkeiten:
Die Architektur und das Ambiente des Kulturschlosses eignen sich zur Realisierung zukünftiger Filmproduktionen, Fotoshootings und Medienprojekte.
Service:
Die Räumlichkeiten und das umliegende Gelände stehen zur Miete für externe Produktionen zur Verfügung.
Interessierte Produktionsfirmen oder Kreative bitten wir, sich zur Klärung der Konditionen und Verfügbarkeiten direkt an uns zu wenden.


Kulturschloss Lausitz: Wo Filmgeschichte archiviert und gedreht wurde

Die ORF-III-Produktion widmet sich dem Leben der wohl bekanntesten österreichischen Schauspielerinnen aller Zeiten: Romy Schneider. Sie ist die süße Sissi gewesen und später die zerbrechliche Schönheit, der ganz Frankreich zu Füßen lag. Sie war die folgsame Tochter daheim und die „Femme fatale“ in ihren französischen Filmen. Sie wollte ausbrechen aus dem starren Korsett, in das Familie und Kostümfilme sie gesteckt hatten, und wurde zur Gefangenen in Netz großer Emotionen. Für Orson Welles war sie die beste Schauspielerin ihrer Generation. Hollywood jubelte, vierzig Jahre nach Greta Garbo und Marlene Dietrich, fünfzehn Jahre nach Marilyn Monroe, hätte die Leinwand wieder einen großen Star.
Am 29. Mai 2023 jährt sich der Todestag Romy Schneiders zum 41. Mal. Ihr Lächeln, ihre geheimnisvollen Blicke bleiben unvergessen. Und auch das Rätsel um den mysteriösen Tod von Romy Schneider ist auch nach mehr als 40 Jahren noch ungelöst. Grund dafür ist die fehlende Autopsie, denn die Ärzte wollten keine durchführen. Die Todesursache erschien ihnen klar: Herzversagen in Folge einer Überdosis. Romy Schneider, da waren sich damals viele einig, konnte einfach nicht mehr.
Um Romy Schneider und der Lösung der vielen Rätsel um sie möglichst nahezukommen, kommen in der neuen Dokumentation von Regisseurin Gabriele Flossmann Menschen zu Wort, die man bisher kaum oder noch nie gehört hat – obwohl jeder und jede Einzelne von ihnen eine höchst eigene Expertise hat. Wie Mathieu Carriére, ihr Filmpartner in Romys letztem Film „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“. Als enger Freund und Vertrauten war Carriére drei Tage vor ihrem Tod bei Romy zu Gast.
Zu Wort kommt auch Gertraud Jesserer, die Jugendfreundin, mit der Romy Schneider bis zuletzt in engstem Briefkontakt stand. Weitere Gesprächspartner sind Günter Krenn, Autor mehrere Romy-Schneider-Biografien, der international renommierte Psychiater Alfried Längle, Ariane Rykov, die Leiterin des Romy-Schneider-Archivs sowie Romys Tochter Sarah Biasini, die sich in ihrem Buch „Die Schönheit des Himmels“ erstmals öffentlich mit ihrer früh verstorbenen Mutter auseinandergesetzt hat.
Regie
Gabriele Flossmann

Die Miniserie „Pressure – Das ist ein Familiending“ befindet sich aktuell in der Entwicklungsphase (In Entwicklung).
Hier sind die verfügbaren Details zum Projekt:
Format: Miniserie (Ein Kurzfilm bzw. Serienpilot dazu wird als Hauptrolle mit Caramello Lehmann aufgeführt.)
Produktion: 4Corners Cinema Production
Regie/Produktion: Wesley T. Howard
Besetzung: Caramello Lehmann in der Hauptrolle (HR) „Mogli“
Das Projekt fällt somit in den Bereich des Gesellschaftsdramas, für das die 4Corners Cinema Production bekannt ist. Eine Veröffentlichung ist für die kommenden Jahre zu erwarten, da das Projekt aktuell aktiv entwickelt wird.

Im Jahr 2025 sind verschollen geglaubtes Filmmaterial und bislang unbekannte Briefe von Romy Schneider aufgetaucht. Sie ermöglichen neue Einblicke in ihr Leben - insbesondere in die Beziehung zu ihrer Mutter, Magda Schneider. Das Verhältnis der beiden Frauen hat immer wieder Anlass zu Spekulationen gegeben. So soll es etwa 1958 zum Bruch gekommen sein, als Romy spontan zu ihrer ersten großen Liebe, Alain Delon, nach Paris zog. Damit kehrte sie dem deutschen Nachkriegsfilm den Rücken - jenem Genre, in dem Mutter und Tochter zuvor als populäres Gespann die Kinokassen hatten klingeln lassen. Ist Romy regelrecht zu Alain geflüchtet, wie oft behauptet wird? Hat die Tochter ihre alte Karriere an den Nagel gehängt, weil sie unter dem Einfluss der Mutter litt? Zu Beginn von Romy Schneiders Karriere gilt Magda als omnipräsente Helikopter-Mutter, als "Wachhund", der den Jungstar keine Sekunde aus den Augen lässt.
Eifersüchtig soll sie verfolgt haben, wie Romy zum gefeierten Kinostar aufsteigt und die Karriere der Mutter in den Schatten stellt. Und nicht nur das: Magda soll rigoros moderne Rollenangebote für die Tochter abgelehnt haben, damit die Minderjährige in Schmonzetten spielt, mit denen das Familieneinkommen gesichert ist. Romys Briefe zeigen jetzt: Die beiden Schauspielerinnen waren zeitlebens engste Vertraute. Romy erzählt Magda viel Persönliches, vertraut sich ihr an, sucht Rat und Trost bei ihrer Mutter - etwa, als Alain Delon sie nach fünf Jahren über Nacht verlässt, oder nach der komplizierten Geburt ihrer Tochter Sarah.
Regie: Andrea Oster
ZDFSo, 04.01.202623:45 Romy und Magda Schneider
arteMo, 05.01.202621:35 Romy und Magda Schneider
ZDFSa, 10.01.202601:30 Romy und Magda Schneider






